Im Bereich Sicherheit können Sie für das gewählte Gerät weitere Sicherheitseinstellungen vornehmen. Die möglichen Einstellungen unterscheiden sich je nach Android oder Windows-Gerät.


Sicherheit Android

Sicherheit Windows



Sicherheit Android


Auf Android-Geräten können Sie mehrere Optionen wählen, um die Sicherheit zu erhöhen und Manipulationen zu verringern. Denken Sie daran, dass Gerätehersteller das Android System individuell anpassen können. Aus diesem Grund kann es auch passieren, dass einige Sicherheits-Einstellungen auf manchen Geräten nicht oder nicht wie erwartet funktionieren.



Einstellungen sperren

Mit der App "Einstellungen" auf dem Kindergerät können Sie Änderungen am System vornehmen, wie z.B. das Datum oder Akkusparprogramme ändern. Sie haben hier die Wahl, ob Sie die Einstellungen gar nicht, für bestimmte sicherheitsrelevante Bereiche oder vollständig sperren möchten. Das ist immer dann sinnvoll, wenn das Kind versucht hat, über die Einstellungen die App zu manipulieren.


Zusätzliche WakeUps

Mit den zusätzlichen Wake-Ups wird regelmäßig geprüft, ob der interne Hintergrunddienst der Kindersicherung noch läuft und bei Bedarf nachgestartet. Setzen Sie diese Option auf Aktiv, falls Sie den Verdacht haben, ein internes Energiesparprogramm beendet die Kindersicherung.


Manipulationsverdacht

Verdächtige Aktionen (z.B. Aufruf kritischer Einstellungen wie Datum/Uhrzeit) oder andere Tricksereien kann die Kindersicherung (teilweise) erkennen und das Gerät für eine bestimmte Zeit sperren. Mit dieser Option können Sie festlegen, wie lange das Gerät gesperrt werden soll. Die Sperre ist der Funktion "Sperren bis" ähnlich. Die Sperre kann jederzeit (auch vor Ablauf) direkt auf dem Gerät als auch über das Web Portal wieder zurückgenommen werden.


Prüf Intervall

Das Prüf-Intervall legt fest, in welchem Zeitraum auf verbotene Apps geprüft werden soll. Die Standardeinstellung Moderat entspricht hierbei einer Sekunde und kann bei leistungsfähigen Geräten noch weiter erhöht werden.


Benachrichtigungen

Hier legen Sie fest, ob bei einem abgelaufenen Limit (alternativ auch immer) Benachrichtigungen von der Kindersicherung unterdrückt werden sollen. Diese Einstellung ist sinnvoll, da einige Benachrichtigungen auch die Möglichkeit der Interaktion bieten (z.B. auf WhatsApp Chat antworten), ohne dass dabei die entsprechende App (WhatsApp) im Vordergrund sein muss. Für das Blockieren muss die Kisi explizit Zugriff auf die Benachrichtigungen haben. In der Standardkonfiguration ist das nicht der Fall, d.h. das Recht ist nicht aktiv. Sie können das Recht "Zugriff auf Benachrichtigungen" normalerweise wie folgt aktivieren: Wählen Sie auf dem Gerät Einstellungen -> Apps -> Spezieller Zugriff. Auf vielen Geräten befindet sich dieser Menüpunkt in der App Übersicht rechts oben (drei Punkte untereinander). Wählen Sie im Menü Spezieller Zugriff den Unterpunkt Zugriff auf Benachrichtigungen und aktivieren Sie hier den Schalter für die Kisi App. Falls gewünscht, werden dann ab sofort bei einem aktiven Gesamtlimit (alternativ auch immer) die Benachrichtigungen von der Kisi App blockiert.


Keine Videos innerhalb von WhatsApp

In WhatsApp können verlinkte (Youtube) Videos direkt in der App wiedergegeben werden. Das funktioniert auch dann, wenn Sie die Youtube-App gesperrt haben. Ferner wird die Zeit in diesem Fall für WhatsApp und nicht für die Youtube App gezählt. Mit dieser Einstellungen können Sie die Wiedergabe von Videos in WhatsApp generell unterbinden.


Zugelassene Apps immer erlaubt

Wird das Gerät über Web Portal -> Start -> Aktionen -> "Sperren bis" gesperrt, sind in der Standardeinstellungen auch Apps der Zugriffsstufe "Zugelassen PLUS" (d.h. die von Ihnen immer erlaubten Apps) nicht mehr zugänglich. Mit dieser Einstellung können Sie dieses Verhalten ändern und Apps mit der Zugriffsart Zugelassen PLUS immer zugänglich machen.


Bootpriorität erzwingen

Versucht, dass der Hintergrunddienst der App bei einem Geräte-Neustart so schnell wie möglich geladen und gestartet wird. Diese Funktion wird leider nicht von jedem Gerät gleichermaßen unterstützt.


Dualscreen zulassen

Einige Geräte bieten die Möglichkeit zwei Apps auf einmal darzustellen (teilweise auch Splitscreen genannt). Technisch kann die Kisi App jedoch immer nur die gerade aktive App im Vordergrund zählen. Bei der Darstellung mehrerer Apps im Dualscreen verfälscht sich dadurch die Zeitzählung. Mit Aktivierung dieser Option wird diese Art der Darstellung verhindert.


Popup-Ansicht blockieren

Neben dem Dualscreen bieten einige Gerätehersteller auch die Möglichkeit Apps in einem kleinen Fenster darzustellen, welches andere Apps überlagern kann. Auch hier wird die Zeitzählung verfälscht. Wählen Sie diese Option, um die Popup-Ansicht zu verhindern.



Sicherheit Windows


Hier können Sie optionale Restriktionen für Ihr Windows-System setzen. Für die interne Sicherheit sind diese Einstellungen jedoch nicht relevant. So ist es nicht notwendig, den Taskmanager zu sperren. Selbst ein Admin-Benutzer kann in Windows über den Taskmanager nicht die Kindersicherungs-Prozesse beenden. Die Einschränkungen im Detail:



Keine MS-DOS Eingabeaufforderung

Verhindert den Zugang zu MS-DOS und der Eingabeaufforderung. Ebenfalls sind reine DOS-Programme oder Batch-Dateien aus Windows nicht mehr ausführbar. Wählen Sie ebenfalls diesen Punkt, wenn Sie absolute Systemsicherheit wünschen.

 

Kein Registry Editor

Verhindert das Aufrufen des Registrierungseditor (REGEDIT). Da auch die Kindersicherung einige Ihrer Daten direkt in der Windows-Registrierung ablegt, erhöhen Sie mit dieser Einstellung deutlich Ihre Systemsicherheit.

 

Keine Systemsteuerung

Der Zugang zur Systemsteuerung über das Startmenü (Einstellungen) wird dem jeweiligen Benutzer verwehrt. Damit kann der Benutzer z.B. keine Software mehr deinstallieren, Windows-Komponenten über die Systemsteuerung zufügen u.v.m.

 

Kein Startmenü Ausführen

Wenn Sie diese Einschränkung wählen, ist es dem Benutzer nicht mehr möglich, direkt über die Kommandozeile Programme aufzurufen. Auch ein direkter Aufruf im Explorer oder über den Taskmanager ist nicht mehr möglich. Selbstverständlich kann der Benutzer über den Explorer die entsprechende Datei aber noch ausführen (er muss sich dazu aber durchklicken...)

 

Kein Startmenü Suchen

Blendet den Startmenü-Eintrag "Suchen" aus dem Startmenü und aus diversen anderen Windows Dialogen aus. Somit ist ein direktes Suchen nach Dateien oder Änderungsdaten nicht mehr möglich.

 

Kein Taskmanager

Diese Einstellung sperrt den Taskmanager für den Benutzer. Es ist nicht mehr möglich mit STR-ALT-ENTF Programme zu beenden oder Tasks abzuschießen. Sie sollten diese Einschränkung wählen, wenn Sie der Meinung sind, dass die Kindersicherung "ausgetrickst" wurde.

 

Keine Datum/Uhrzeit Einstellungen

Sperrt den Zugriff auf die Windows-System-Uhr. Bitte beachten: Ein Umstellen der Uhr im BIOS ist weiterhin möglich. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie daher das BIOS mit einem Passwort versehen. ACHTUNG: Diese Einstellung wird erst nach einem Neustart bzw. komplett Abmelden (nicht Benutzerwechsel) für den jeweiligen Benutzer aktiv.

 

Kein Sperrbildschirm (Pause)

Verhindert das Aufrufen des Windows-Sperrbildschirms über die Tastenkombination WINDOWS + L und über das Kontextmenü des Info-Moduls (Rechtsklick auf das Uhr-Icon der Kindersicherung) in der Taskleiste.

 

Kein Icon in in Taskleiste

Ist diese Einstellung gewählt, werden dem Benutzer keine Hinweise angezeigt und er kann auch nicht selbst nachsehen, wie viel Zeit für ihn noch zur Verfügung steht. Das Icon in der Taskleiste ist ebenfalls nicht sichtbar. Wird eine unerwünschte Internetseite aufgerufen, erhält der Benutzer keinen Hinweis, die Seite wird einfach nicht geladen (bzw. der Browser meldet einen "Seite nicht gefunden"-Fehler). Diese Einstellung eignet sich dazu, die Kindersicherung komplett zu "tarnen".

 


Laufwerke ausblenden

In diesem Bereich werden alle aktiven Laufwerke (inkl. aktiver Netzwerkverbindungen) auf Ihrem Rechner angezeigt. Markieren Sie ein beliebiges Laufwerk, um es im Explorer auszublenden. Doch Vorsicht: Das Laufwerk wird nur versteckt und auch bei der Laufwerksauswahl nicht mehr angezeigt, ein direkter Zugriff ist jedoch nach wie vor möglich.

 

Tipps zu nicht erwünschten Starts von Laufwerken:

Nehmen wir an, Sie möchten Starts vom CD-ROM-Laufwerk unterbinden (z.B. Spiele). Wählen Sie einfach im Bereich Programme die erlaubten Programme aus. Wählen Sie dort noch zusätzlich die Schaltfläche "nur diese Programme erlauben" und schon ist ein Programmstart eines CD-ROM Spiels nicht mehr möglich. Um einen besseren Überblick zu erhalten, welche Programme Sie freigeben sollen und welche nicht, installieren Sie die Kindersicherung einfach einmal 2-3 Wochen ohne jegliche Einschränkungen. Im Protokoll sehen Sie genau, welche Dateien Ihr(e) Kind(er) ausgeführt haben und welche nicht. Entscheiden Sie dann ganz einfach, was erlaubt sein soll und was nicht. Nähere Infos dazu im Bereich Programme.

 

Was tun bei Problemen?

In einzelnen Fällen können nicht alle Sicherheitseinstellungen für den jeweiligen Benutzer gesetzt werden. Das passiert vor allem dann, wenn das Windows-Benutzerprofil in Verwendung ist oder noch gar nicht existiert. In diesem Fall erscheint im obigen Bereich eine Fehlermeldung. Stellen Sie bitte daher sicher, dass ein evtl. neu angelegter Benutzer mindestens einmal in Windows angemeldet war. Probleme können auch verursacht werden, wenn der entsprechende Benutzer "parallel" in Windows angemeldet ist. Dies passiert, wenn Sie statt "Abmelden" in Windows "Benutzer wechseln" gewählt haben. In ganz seltenen Fällen kann es sich auch um ein defektes Windows Benutzerprofil handeln. In diesem (seltenen) Fall können Sie wie folgt vorgehen: Machen Sie den entsprechenden Benutzer in der Windows-Systemsteuerung übergangsweise zu einem Computeradministrator. Starten Sie den Rechner komplett neu und melden sich mit dem Benutzernamen an, mit dem es nicht funktioniert hat. Nach der Anmeldung rufen Sie in diesem Benutzerkonto selbst die Kindersicherung auf und setzen die Einschränkungen in dieser Registerkarte. Danach melden Sie sich ab und mit ihrem Konto wieder an und setzen ggf. den Administrator-Status zurück.