In diesem Bereich können Sie optionale Restriktionen für Ihr Windows-System setzen. Für die interne Sicherheit sind diese Einstellungen jedoch nicht relevant. So ist es nicht notwendig, den Taskmanager zu sperren. Selbst ein Admin-Benutzer kann in Windows über den Taskmanager nicht die Kindersicherungs-Prozesse beenden. Die Einschränkungen im Detail:



Keine MS-DOS Eingabeaufforderung

Verhindert den Zugang zu MS-DOS und der Eingabeaufforderung. Ebenfalls sind reine DOS-Programme oder Batch-Dateien aus Windows nicht mehr ausführbar. Wählen Sie ebenfalls diesen Punkt, wenn Sie absolute Systemsicherheit wünschen.

 

Kein Registry Editor

Verhindert das Aufrufen des Registrierungseditor (REGEDIT). Da auch die Kindersicherung einige Ihrer Daten direkt in der Windows-Registrierung ablegt, erhöhen Sie mit dieser Einstellung deutlich Ihre Systemsicherheit.

 

Keine Systemsteuerung

Der Zugang zur Systemsteuerung über das Startmenü (Einstellungen) wird dem jeweiligen Benutzer verwehrt. Damit kann der Benutzer z.B. keine Software mehr deinstallieren, Windows-Komponenten über die Systemsteuerung zufügen u.v.m.

 

Kein Startmenü Ausführen

Wenn Sie diese Einschränkung wählen, ist es dem Benutzer nicht mehr möglich, direkt über die Kommandozeile Programme aufzurufen. Auch ein direkter Aufruf im Explorer oder über den Taskmanager ist nicht mehr möglich. Selbstverständlich kann der Benutzer über den Explorer die entsprechende Datei aber noch ausführen (er muss sich dazu aber durchklicken...)

 

Kein Startmenü Suchen

Blendet den Startmenü-Eintrag "Suchen" aus dem Startmenü und aus diversen anderen Windows Dialogen aus. Somit ist ein direktes Suchen nach Dateien oder Änderungsdaten nicht mehr möglich.

 

Kein Taskmanager

Diese Einstellung sperrt den Taskmanager für den Benutzer. Es ist nicht mehr möglich mit STR-ALT-ENTF Programme zu beenden oder Tasks abzuschießen. Sie sollten diese Einschränkung wählen, wenn Sie der Meinung sind, dass die Kindersicherung "ausgetrickst" wurde.

 

Keine Datum/Uhrzeit Einstellungen

Sperrt den Zugriff auf die Windows-System-Uhr. Bitte beachten: Ein Umstellen der Uhr im BIOS ist weiterhin möglich. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie daher das BIOS mit einem Passwort versehen. ACHTUNG: Diese Einstellung wird erst nach einem Neustart bzw. komplett Abmelden (nicht Benutzerwechsel) für den jeweiligen Benutzer aktiv.

 

Kein Sperrbildschirm (Pause)

Verhindert das Aufrufen des Windows-Sperrbildschirms über die Tastenkombination WINDOWS + L und über das Kontextmenü des Info-Moduls (Rechtsklick auf das Uhr-Icon der Kindersicherung) in der Taskleiste.

 

Kein Icon in in Taskleiste

Ist diese Einstellung gewählt, werden dem Benutzer keine Hinweise angezeigt und er kann auch nicht selbst nachsehen, wie viel Zeit für ihn noch zur Verfügung steht. Das Icon in der Taskleiste ist ebenfalls nicht sichtbar. Wird eine unerwünschte Internetseite aufgerufen, erhält der Benutzer keinen Hinweis, die Seite wird einfach nicht geladen (bzw. der Browser meldet einen "Seite nicht gefunden"-Fehler). Diese Einstellung eignet sich dazu, die Kindersicherung komplett zu "tarnen".

 


Laufwerke ausblenden

In diesem Bereich werden alle aktiven Laufwerke (inkl. aktiver Netzwerkverbindungen) auf Ihrem Rechner angezeigt. Markieren Sie ein beliebiges Laufwerk, um es im Explorer auszublenden. Doch Vorsicht: Das Laufwerk wird nur versteckt und auch bei der Laufwerksauswahl nicht mehr angezeigt, ein direkter Zugriff ist jedoch nach wie vor möglich.

 

Tipps zu nicht erwünschten Starts von Laufwerken:

Nehmen wir an, Sie möchten Starts vom CD-ROM-Laufwerk unterbinden (z.B. Spiele). Wählen Sie einfach im Bereich Programme die erlaubten Programme aus. Wählen Sie dort noch zusätzlich die Schaltfläche "nur diese Programme erlauben" und schon ist ein Programmstart eines CD-ROM Spiels nicht mehr möglich. Um einen besseren Überblick zu erhalten, welche Programme Sie freigeben sollen und welche nicht, installieren Sie die Kindersicherung einfach einmal 2-3 Wochen ohne jegliche Einschränkungen. Im Protokoll sehen Sie genau, welche Dateien Ihr(e) Kind(er) ausgeführt haben und welche nicht. Entscheiden Sie dann ganz einfach, was erlaubt sein soll und was nicht. Nähere Infos dazu im Bereich Programme.

 

Was tun bei Problemen?

In einzelnen Fällen können nicht alle Sicherheitseinstellungen für den jeweiligen Benutzer gesetzt werden. Das passiert vor allem dann, wenn das Windows-Benutzerprofil in Verwendung ist oder noch gar nicht existiert. In diesem Fall erscheint im obigen Bereich eine Fehlermeldung. Stellen Sie bitte daher sicher, dass ein evtl. neu angelegter Benutzer mindestens einmal in Windows angemeldet war. Probleme können auch verursacht werden, wenn der entsprechende Benutzer "parallel" in Windows angemeldet ist. Dies passiert, wenn Sie statt "Abmelden" in Windows "Benutzer wechseln" gewählt haben. In ganz seltenen Fällen kann es sich auch um ein defektes Windows Benutzerprofil handeln. In diesem (seltenen) Fall können Sie wie folgt vorgehen: Machen Sie den entsprechenden Benutzer in der Windows-Systemsteuerung übergangsweise zu einem Computeradministrator. Starten Sie den Rechner komplett neu und melden sich mit dem Benutzernamen an, mit dem es nicht funktioniert hat. Nach der Anmeldung rufen Sie in diesem Benutzerkonto selbst die Kindersicherung auf und setzen die Einschränkungen in dieser Registerkarte. Danach melden Sie sich ab und mit ihrem Konto wieder an und setzen ggf. den Administrator-Status zurück.