FAQ Android Übersicht

Gerätespezifsche Anforderungen

Checkliste: App funktioniert nicht

Zeitzählung fehlerhaft

Problem Synchronisation

Mehrbenutzer Unterstützung

Keine Screenshots Android 10?

Braucht die App immer Internet?

Systemzeit fehlerhaft?

Nötige Zugriffsrechte

GPS/Standort Probleme?

Token missing Fehler

Meldung Update erforderlich

Bestimmte Apps immer erlauben


Gerätespezifische Anforderungen

Einige Hersteller und Modelle weisen gerätespezifische Einstellungen auf. Diese Einstellungen müssen unbedingt vorgenommen werden, damit die Kisi App korrekt funktioniert! Bitte klicken Sie auf einen der folgenden Hersteller Link um mehr zu erfahren. Je nach Modell und Android Version können Bezeichnungen (Menü-Punkte) evtl. abweichen.


Blackview

Huawei (Honor)

Motorola

Noka

Ulefon

Wiko

Xiaomi


Checkliste: Kisi App funktioniert nicht (mehr) richtig

Wenn die Kisi App Zeitlimits nicht korrekt einhält oder nicht wie erwartet funktioniert, hilft folgende Checkliste bei der Fehlersuche:


1.) Nehmen Sie bitte selbst das Kindergerät zur Hand und starten Sie die Kisi App. Wird dort die gezählte Zeit für den heutigen Tag richtig angezeigt? (Screenshot). Es ist wichtig, dass Sie das selbst (d.h. persönlich!) auf dem Kindergerät prüfen, um mögliche Manipulationen oder Fehlfunktionen auszuschließen.


2.) Prüfen Sie direkt auf dem Kinder-Gerät, ob Datum und Uhrzeit korrekt eingestellt sind. Die Funktionsweise der Kisi App setzt ein korrektes Datum voraus. Im Manipulationsfall sollten Sie die Einstellungen sperren und den Manipulationsschutz aktivieren (siehe Kapitel Einstellungen). Prüfen Sie ferner auf dem Gerät, ob genügend freier Speicher zur Verfügung steht. Unter der App Einstellungen gibt es auf vielen Geräten auch einen Punkt "Gerätewartung", der überflüssige Dateien löschen kann. Sollte nur noch sehr wenig Speicher (weniger als 500 MB) auf dem Gerät zur Verfügung stehen, löschen Sie einzelne Apps. Das Android Gesamtsystem benötigt immer etwas freien Speicher um korrekt zu funktionieren.


3.) Prüfen Sie das Kinder-Gerät auf aktive Akku-Sparprogramme. Die Akku-Sparprogramme sind in jüngster Zeit einer der Hauptgründe für "Aussetzer" der Kisi App. Hersteller von Handys und Tablets gehen immer mehr dazu über, radikale Akku-Sparprogramme in der Werkseinstellung auszuliefern. Hier müssen Sie sicherstellen, dass die Kisi App von diesem Akkusparprogrammen ausgenommen ist. Die Einstellungen dazu sind von Gerät zu Gerät ein wenig verschieden. Meist findet sich unter dem Menüpunkt Akku eine Auflistung der Apps und dort kann dann auch festgelegt werden, dass eine App auch im Standby immer laufen darf bzw. können dort dann spezielle Einstellungen zugewiesen werden. Im nachfolgenden finden Sie Links zu ein paar Hersteller-spezifischen Anpassungen: Blackview, Huawei/Honor, Motorola, Nokia, Ulefon, Wiko, Xiaomi


4.) Prüfen Sie, ob die Synchronisation aus dem Web Portal funktioniert. Rufen Sie dazu das Web Portal auf und sperren eine x-beliebige App (App unter Apps auswählen und auf Blockiert setzen). Wird diese Sperre nach ca. 2-3 Minuten auch auf dem Kindergerät umgesetzt? Prüfen Sie, ob das Gerät auch auf ein kurzes Test-Limit korrekt reagiert. Setzen Sie dazu im Web Portal unter Gesamtlimit ein kurzes Tageslimit und prüfen Sie nach einem Sync die Anzeige direkt auf dem Kindergerät. Wird die verbleibende Restzeit korrekt angezeigt? (Screenshot). Klappt das nicht, deinstallieren Sie bitte die App und laden Sie diese anschließend erneut aus dem PlayStore. Wie Sie vorhandene Einstellungen sichern können, erfahren Sie im Kapitel Deinstallation.


5.) Machen Sie zuletzt einen Neustart des Gerätes und prüfen Sie, ob gesperrte Apps tatsächlich noch gesperrt sind und die Gesamt-Zeit in der App jede Minute korrekt erhöht wird. Nur so stellen Sie sicher, dass nicht evtl. wieder ein Akku-Sparprogramm aus 3.) die App blockiert.


Wenn die App früher korrekt funktioniert hat und jetzt auf einmal nicht mehr, hilft evtl. auch eine einmalige Deinstallation und Neu-Installation aus dem PlayStore. In diesem Fall ist es aber wichtig, dass die App vor einer erneuten Installation korrekt deinstalliert wird. Hinweise dazu finden Sie im Kapitel Deinstallation. (dort erfahren Sie auch, wie sich bereits gemachte Einstellungen sichern lassen).


Unser Kundenservice steht Ihnen selbstverständlich bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung. Bitte geben Sie bei Kontaktaufnahme das verwendete Kindergerät (Modell/Hersteller) und die Android Version mit an.


Zeitzählung fehlerhaft

Es gibt auf Android verschiedene Möglichkeiten die Zeiten zu zählen. Android selbst stellt eine Schnittstelle bereit, die jedoch nicht immer korrekte Daten liefert. Aus diesem Grund stützen wir uns aktuell noch auf unsere eigene Zählmethode: Wir prüfen alle 10 Sekunden die aktuelle Vordergrundapp. Ist diese App noch die gleiche wie vor 10 Sekunden, erhöhen wir die App Zählung um besagte 10 Sekunden.


In folgenden Fällen wird keine Zeit gezählt:

- der Bildschirm des Gerätes ist ausgeschaltet

- das Gerät steht auf dem Sperrbildschirm

- eine immer erlaubte oder Bonus-App mit der Option Zähler HALT läuft


Zu viel Zeit gezählt? Die App zählt auch die Zeit, wenn das Gerät nur (entsperrt) auf dem Homescreen steht und aktuell keine App im Vordergrund ist. Es gab auch schon Einzelfälle, bei denen die Benachrichtigungen aus einer App für Falschzählungen gesorgt haben. Falls es immer nur eine bestimmte App betrifft, könnten Sie einmal versuchen, die Benachrichtigungen für diese App zu deaktivieren.


Zu wenig Zeit gezählt? Unter Umständen kann es passieren, dass die Kindersicherung weniger Zeit zählt, als das Kind tatsächlich am Gerät verbracht hat. Zu den Hintergründen: Die Kindersicherung arbeitet auf den Android Geräten als Dienst im Hintergrund, der unabhängig der gerade gewählten App läuft und die Zeiten zählt. Jedoch ist es (im Gegensatz zu Windows) dem Android Betriebssystem selbst jederzeit möglich, solche Dienste zu pausieren. Das kann insbesondere dann passieren, wenn von einer anderen App sehr viel Speicher oder CPU Last angefordert wird und das Gerät abzustürzen droht. Oft ist das bei sehr grafik-lastigen Spielen der Fall. Ein wirkliches Gegenmittel gibt es dazu leider nicht (außer evtl. ein leistungsstärkeres Gerät einzusetzen). Der Service wird übrigens von Android selbst wieder fortgesetzt, sobald der „kritische“ Systemzustand nicht mehr besteht (ab diesem Zeitpunkt wird dann auch die Zeit weiter gezählt). Vor diesem Hintergrund ist es gut möglich, dass ein Spiel kürzer gezählt wird, als es tatsächlich lief.


Probleme Synchronisation

Klappt der manuelle Sync aus dem Web Portal nicht? Synchronisiert das Handy nicht mehr automatisch? Ist das Datum des letzten Sync "zu alt"? Prüfen Sie direkt auf dem Kinder-Gerät, ob die Kindersicherungs-App noch installiert ist. Prüfen Sie, ob das Gerät eine Internetverbindung hat und klicken Sie in der App auf die Schaltfläche „Manueller Sync“:



Kann so eine aktuelle Synchronisation erreicht werden? Falls das funktioniert, kontrollieren Sie, ob auf dem Gerät noch genügend Speicher zur Verfügung steht und löschen Sie bei Bedarf nicht benötigte Apps oder andere Dateien. Falls gar nichts mehr klappt, können und sollten Sie die App einmalig deinstallieren und dann nochmal neu aus dem PlayStore installieren.


Mehrbenutzer Unterstützung

Ab der Android Version 5.x ist es möglich, mehrere Benutzer zu verwalten. Diese Funktion wird jedoch nicht von allen Geräteherstellern unterstützt. Falls Sie mehrere Benutzer auf einem Gerät verwenden können und möchten, beachten Sie bitte die nachfolgenden Hinweise: Die App muss auf jedem Benutzerkonto separat installiert und eingerichtet werden. Vergeben Sie bei der Einrichtung einen aussagefähigen Gerätenamen wie z.B. „Samsung Max“, „Samsung Paula“ anstatt nur „Samsung Tablet“. Damit können Sie die Geräte später im Web Portal besser auseinanderhalten. Im Web Portal werden einzelnen Benutzer wie verschiedene Geräte behandelt. Wie auch bei der Windows Kindersicherung ist pro Gerät nur eine Lizenz notwendig.

 

Beachten Sie bitte, dass standardmäßig das Umschalten der Benutzer durch die Kindersicherung blockiert wird. Setzen Sie im Web Portal unter Einstellungen -> Sicherheit Mobilgerät die Option Einstellungen sperren auf „Keine“, wenn Sie verschiedene Benutzer verwalten möchten. Sollte die Wirkungsweise der App durch das Anlegen neuer Benutzer oder den Gastbenutzer umgangen werden, hilft sehr oft (nicht auf allen Geräten) folgende Vorgehensweise: Legen Sie aus dem Hauptkonto (oft auch „Eigentümer“ genannt) ein neues Benutzerkonto für das Kind an. Sichern Sie danach das Hauptkonto mit einem nur Ihnen bekannten Passwort. Das Kind benutzt fortan das neu erstellte Konto (nur das Haupt-/Eigentümer Konto hat das Recht, weitere Konten zu erstellen). Der Benutzer kann bei einigen Geräten direkt aus der Benachrichtigungsleiste gewechselt werden. Das können Sie in den Einstellungen der Geräte aber meist deaktivieren, siehe nachfolgender Screenshot.


Steht der Kauf eines neuen Smartphones an, können Sie die Mehrbenutzer-Problematik vermeiden, indem Sie einen Hersteller wählen, der keine Benutzerverwaltung anbietet. Das ist z.B. bei fast allen Samsung Geräten der Fall.


Keine Screenshots ab Android 10?

Die Nutzung des Screenshot Features steht ab Android 10 leider nicht mehr zur Verfügung. Grund dafür ist folgender: Um einen Screenshot von einem Android Gerät zu erhalten, war schon immer die Zustimmung des Benutzers erforderlich. Bis einschließlich Android 9 konnte bei der Zustimmung eine Checkbox "nicht mehr fragen" angekreuzt werden und damit die Zustimmung gespeichert werden. Diese Checkbox hat Google ab Android 10 aus Sicherheitsgründen entfernt. Es würde also bei jedem Screenshot auf dem Kindergerät von Android aus nach der Berechtigung gefragt werden. Da diese Vorgehensweise keinen Sinn macht, haben wir im Web Portal die Screenshot Funktion ab Android 10 deaktiviert.


Braucht die App immer Internet?

Einstellungen der Kindersicherung nehmen Sie zentral über unser Web Portal vor. Doch was passiert, wenn das Kinder-Gerät kein Internet hat? Wenn dieses z.B. durch den Flug-Modus deaktiviert wurde oder wenn es kein WLAN gibt? In diesem Fall werden alle Ihre bis dato gesetzten Limits auf dem Gerät eingehalten. Die App nutzt dazu eine Datenbank direkt auf dem Gerät, die von einer Internetverbindung unabhängig ist. Lediglich danach erfolgte Änderungen und die Übertragung der Protokolle ins Web Portal bedarf wieder einer Internet Verbindung des Kinder-Gerätes. Es gehen dabei aber keinerlei Daten verloren: Sobald das Kinder-Gerät wieder eine Verbindung hat, werden alle Daten seit dem letzten Zeitpunkt ins Web Portal übertragen und evtl. Änderungen an den Limits vom Web Portal auf das Gerät gespielt.


Ob und wann das letzte Mal Daten zwischen Gerät und Web Portal ausgetauscht wurden, sehen Sie direkt im Web Portal auf der Startseite und unter Sync -> Zeitpunkt letzter Sync. Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte den Sonderfall täglicher E-Mail Report: So wird das Kinder-Handy z.B. heute bis 17:00 für eine Stunde genutzt. Ab 17:00 schaltet Kind den Flugmodus ein und spielt danach noch eine Stunde. Dann wird das Handy vom Kind weggelegt.  Das Web Portal kennt wegen des aktivierten Flugmodus nur die Zählung bis 17h. Der E-Mail Report geht am nächsten Morgen raus und zeigt eine Stunde an. Sobald das Handy aber wieder eine Internetverbindung hat, wird die Zeit nach 17:00 "nachgetragen" und die Zeiten erhöhen sich entsprechend.


Systemzeit fehlerhaft?

Die Kindersicherung ist darauf angewiesen, dass sowohl Datum als auch Uhrzeit wie auch Zeitzone auf dem Kindergerät korrekt eingestellt sind. Das ist notwendig, damit Zeitlimits richtig funktionieren und Sperrzeiten eingehalten werden. Manipulationen am Datum sind bei den Kids beliebte Tricks, um die Kindersicherung zu umgehen. Entdeckt die Kindersicherung ein „falsches“ System-Datum oder -Uhrzeit, wird Ihnen im Web Portal eine entsprechende Warnmeldung angezeigt.



Bei aktiviertem Manipulationsschutz (bisher nur für Android) wird ferner das Kinder-Gerät komplett gesperrt und kann nur mit dem Eltern-Passwort wieder freigegeben werden. Auch wenn Änderungen am Datum zu 90% auf die Kids zurückzuführen sind: auch schlechte Akkus und defekte Hardware können in Einzelfällen zu einer Fehlfunktion der Systemzeit führen.


Auf Android Geräten schützt die App bei aktivierten Bedienungshilfen vor Verstellen der Systemzeit. Leider klappt dieser Schutz nicht zu 100% auf allen Geräten. Sie können die Einstellungen sperren, um dieses Problem zu beheben. Ferner können Sie den eingangs genannten Manipulationsschutz aktivieren: Wird ein falsches Datum von der App erkannt, wird das Gerät gesperrt und kann nur noch mit Ihrem Passwort freigegeben werden. Achtung! In diesem Fall ist keinerlei App mehr zugänglich.


Denken Sie daran, dass eine verstellte Systemzeit zu seltsamen Reporten, evtl. auch noch in der Zukunft (falls das Datum vorgestellt wurde) führen kann. Wir empfehlen bei einem falschen Systemdatum die bereits gezählten Zeiten vollständig zurückzusetzen. Wichtig! Die Meldung wird nicht automatisch ausgeblendet, auch wenn das Datum evtl. wieder korrekt ist. So erkennen Sie auch nachträglich  eine Manipulation. Wenn das Datum auf dem Kinder-Gerät korrekt ist, können Sie die Meldung mit dem "x" in der oberen rechten Ecke ausblenden.


Nötige Zugriffsrechte

Damit die Kindersicherung auf Android Geräten einwandfrei funktioniert, sind einige Zugriffsrechte auf das Android System nötig. Diese Rechte haben Sie normalerweise schon alle bei der Installation der App gesetzt. Sobald die Kindersicherung installiert ist, sind Zugriffe auf diese Systemrechte mit Ihrem Passwort geschützt. Trotzdem kann es passieren, dass ein Zugriffsrecht (bewusst oder unbewusst) wieder deaktiviert wurde. In diesem Fall erhalten Sie im Web Portal eine Warnmeldung. Aktivieren Sie dann das nötige Zugriffsrecht manuell über die Einstellungen des Kinder-Telefons bzw. Tablet. Im Einzelnen sind folgende Zugriffsrechte notwendig:


Geräteadministrator (Sicherheit -> Geräte-Administratoren): Bei der Installation der Kindersicherung haben Sie festgelegt, dass die App als Android Geräte-Administrator eingetragen wird. Diese Einstellung verhindert, dass die App einfach deinstalliert werden kann. Wir haben verschiedene Sicherheits-Maßnahmen implementiert, damit der Geräte-Administrator nicht deaktiviert wird. In Einzelfällen kann es jedoch trotzdem passieren, dass ein Kind es schafft, diese Funktion abzuschalten. Falls ein klärendes Gespräch nicht helfen sollte (einige Eltern gehen in einem solchen Fall auch schon mal zur physischen Kindersicherung über), gibt es noch die Möglichkeit, die Einstellungen auf dem Gerät komplett zu sperren. Melden Sie sich dazu im Web Portal an und wählen Sie unter Einstellungen -> Sicherheit -> „Einstellungen alle gesperrt“. Sind die Einstellungen gesperrt, wird der Aufruf des Geräte-Administrators noch eine Stufe davor blockiert. Allerdings ist es bei gesperrten Einstellungen auch nicht mehr möglich WLANs, Klingeltöne usw. zu ändern


Bedienungshilfen (Sicherheit -> Bedienungshilfen bzw. Eingabehilfen): Diese sind notwendig, damit der Webfilter im Chrome ordnungsgemäß funktioniert. Das nachträgliche Aktivieren von Bedienungs-/Eingabehilfen unterscheidet sich teilweise von Gerät zu Gerät. Wir haben Ihnen nachfolgend ein paar Beispiel-Videos zusammengestellt:


Video: Bedienungshilfen allgemein (Android 8)

Video: Bedienungshilfen auf Huawei (Android 7)

Video: Bedienungshilfen auf Samsung (Android 7)

Video: Bedienungshilfen auf WIKO (Android 6)


Sollten sich die Bedienungshilfen im laufenden Betrieb öfters von selbst deaktivieren, liegt das meist an irgendwelchen aktivierten Akku-Sparoptionen oder anderen Energiesparmodi. Stellen Sie in den Einstellungen Ihres Gerätes sicher, dass auf die Kindersicherung keine Akku-Optimierung angewendet werden soll. Beachten Sie dazu auch unsere gerätespezifischen Hinweise.


Nutzungsdaten (Sicherheit -> Zugriff Nutzungsdaten): Diese Einstellung wird benötigt, damit die Kindersicherung die Titel und Namen anderer Apps erkennen und (zeitlich) beschränken kann.


Leider folgen nicht alle Gerätehersteller den oben beschriebenen Bezeichnungen und Positionen in den Einstellungen. Sollten Sie das entsprechende Zugriffsrecht nicht selbst wieder aktivieren können, können die Einstellungen immer durch eine Deinstallation und Neuinstallation der App wieder (re-) aktiviert werden. Sie dürfen uns auch gerne mit Angabe Ihrer Geräte-Daten (Hersteller/Modell/Android-Version) kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne beim manuellen Setzen der Zugriffsrechte.


GPS/Standort Probleme

Falls eine Ortung des Gerätes wiederholt fehlschlägt, obwohl das Mobil-Gerät eingeschaltet und online ist, prüfen Sie bitte die verschiedenen Berechtigungen für die Standard-Abfrage direkt auf dem Mobilgerät. Insbesondere ab Android 6.0 sind dazu evtl. einige zusätzliche Schritte notwendig. Sie sollten sicherstellen, dass die Standort-Freigabe sowohl in den Apps als auch in den Einstellungen für den Benutzer freigegeben ist. Prüfen Sie zuerst die App Einstellungen über das Menü Einstellungen -> Apps (1) -> Kindersicherung (Kisi) (2) -> Berechtigungen (3) -> Standort (4).

 

Danach sollten Sie noch sicherstellen, dass auch unter Einstellungen -> Nutzer -> Standort die entsprechenden Berechtigungen gesetzt sind. Wählen Sie hier die Option "Hohe Genauigkeit", um optimale Ergebnisse bei der Ortung zu erzielen. Alternativ zu o.g. Vorgehensweise können Sie auch die App einmalig deinstallieren und dann nochmal neu aus dem PlayStore laden.

 

Standort ist ungenau, bzw. alt? Beiei einer GPS Abfrage passiert folgendes: Dem Gerät wird eine Mitteilung geschickt, es möge seine Standort-Daten mitteilen. Erhalten wir diese Daten, werde diese an das Web Portal übertragen und in der Google Karte dargestellt. Erhalten wir keine Daten, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Falscher Standort: Wir hatten ein solches Verhalten hier auch schon vereinzelt auf unseren Testgeräten. Die App kann dabei nur bedingt etwas dafür, das waren die Daten, welche das Gerät zurückgeliefert hat. Auch testweise installierte Wetter-Apps hatten in diesem Fall noch einen falschen Standort angezeigt. Abhilfe hat hier eine mehrfache Ortung (im Abstand von 2-3 Minuten hintereinander) geschaffen.


Token missing Fehler

Der Fehler "400 - Token missing" bei einer GPS Ortung bedeutet, dass das Mobilgerät noch nicht erfolgreich eine FCM (Google Firebase Messaging) ID-Nummer vom Google Server beziehen konnte. Diese ID wird von der App bei einem manuellen Sync bzw. einer Standortabfrage via GPS benötigt. Oft löst sich das Problem innerhalb 1-2 Tagen von selbst. Falls nicht, könnten Sie eine Deinstallation und Neuinstallation der App probieren. Sollte das Problem danach immer noch bestehen, prüfen Sie, ob die aktuellen Google PlayServices installiert und auf dem aktuellen Stand sind.


Meldung Update erforderlich

Die Kindersicherung wird durch uns regelmäßig aktualisiert, d.h. es erscheinen in bestimmten Abständen neue Versionen. Hier beheben wir Fehler oder fügen neue Funktionen hinzu. Es ist wichtig, dass auf den Kindergeräten stets die aktuelle Version installiert ist. Im Normalfall müssen Sie dafür nicht weiter tun. Wenn Sie die Updates im Google PlayStore nicht deaktiviert haben, führt das Kindergerät die App-Updates automatisch durch. Das funktioniert auch, wenn Sie in der Kindersicherung den PlayStore gesperrt haben.



So führen Sie ein Update aus: Nehmen Sie das Kindergerät zur Hand und rufen Sie dort den PlayStore auf. Suchen Sie im PlayStore nach der Salfeld Kindersicherung und drücken  Sie auf "Aktualisieren". Alle Updates sind für Sie kostenlos.



Bestimmte Apps immer erlauben

Sie können in der Kindersicherung bestimmte Apps immer erlauben (auch wenn evtl. die Zeit schon abgelaufen ist). Sie können auch Apps festlegen, bei denen der Gesamtzähler anhält. Es ist auch möglich, dass Sie für bestimmte erwünschte Apps (z.B. Lernprogramme) Bonus-Zeiten vergeben können. Die nötigen Einstellungen dazu können Sie der Anleitung im Kapitel Apps -> Zugelassen und dem Kapitel Bonus entnehmen. Für Bonus Apps gibt es auch einen Bonus Blog Beitrag (inkl. Video).